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Konzeptionen

Konzeption Betreutes Wohnen für psychisch erkrankte Menschen

 

Konzeption Wohngemeinschaft für substituierte Menschen

 

Konzeption ZAP

 

Konzeption Betreutes Einzelwohnen drogenabhängige Menschen

 

Konzeption Tagesstätte

 

Leitbild

Der Psychosoziale Hilfsverein Heppenheim e.V. (PsH) fördert seit 1874 die Integration psychisch kranker Menschen in unsere Gesellschaft und hilft durch aktive Öffentlichkeitsarbeit beim Abbau von Vorurteilen.

Die Arbeit des PsH ist einem humanistischen Menschenbild verpflichtet.In ihm sind die Würde und Einmaligkeit jedes Menschen sowie die Solidarität der Gesellschaft Grundlage des Zusammenlebens, die auch in Grenzsituationen unser Handeln bestimmen.

Folgerichtig hebt dieses Menschenbild die Bedeutung der Freiheit hervor, in der sich das Streben des Menschen nach Selbstverwirklichung, seine Fähigkeiten der Kreativität, der persönlichen Entfaltung, der Sinnfindung und des Wachstums entfalten können.

„Aus diesem Menschenbild heraus entwickelt sich auch eine neue Vorstellung von psychischer und physischer Gesundheit: Der Mensch, der in seinem innersten Kern gut ist, hat grundlegende Bedürfnisse nach Leben, Sicherheit und Geborgenheit, nach Liebe und Selbstverwirklichung. Wenn diese unterdrückt werden, wird er unbeweglich, unfrei, rigide und unter Umständen auch krank.“ (Kraiker und Peter 1983, S. 92.)

Auch in der Situation der Krankheit bleibt der Mensch ein soziales, auf Kommunikation angewiesenes Wesen.

Die Arbeit des PsH setzt darauf, dass auch in seelischen Krisen und Krankheiten im menschlichen Miteinander und mit fachlicher Unterstützung eine persönliche Weiterentwicklung angestoßen werden kann, die eine bessere Balance zwischen individueller Autonomie und gesellschaftlicher Interdependenz möglich werden lässt.

Unsere Arbeit berücksichtigt die Ganzheitlichkeit des Menschen als wesentliche Grundbestimmung und ist daher darauf ausgerichtet, nicht nur bestimmte Teilaspekte des Menschen (nur sein Denken oder sein Bewusstsein) zu fördern – sein Körper, sein gefühlsmäßiger Ausdruck, seine Kreativität und seine Phantasie sollen gleichermaßen zur freien Entfaltung gebracht werden.

Aus dem vorstehend skizzierten Menschenbild folgt, dass unsere Betreuungsarbeit und unser praktisches pädagogisches Handeln sich lösungs- und ressourcenorientiert verstehen und von den Grundhaltungen der Toleranz, der Achtung und der verlässlichen Zugewandtheit geprägt sind.